Biografie

Sebastian Breiter wurde 1991 geboren und wuchs in Cham im Bayerischen Wald auf. Sein vielfältiges musikalisches Interesse führte zum Tonmeisterstudium an der Hochschule für Musik Detmold, bei dem neben einem intensiven Klavier- und Jazzgitarrenstudium vor allem die Musikproduktion ein Schwerpunkt des Studiums war.
Freiberuflich produziert Sebastian seit vielen Jahren diverse Künstler und Musiker und ist darüber hinaus im Filmbereich für Mischungen von Sounds und Musik tätig.

  • 2016 Abschluss Bachelor of Music Musikübertragung / Tonmeister
  • seit 2016 Studium Master of Music Musikregie U-Musik

Über mich:

„Tonmeisterei… hat das nicht etwas mit Töpfern zu tun?“
Auch wenn ich von dieser Berufsbezeichnung bis kurz vor meinem Abitur noch nicht viel gehört hatte, so war mir doch in dieser Zeit aufgrund meiner bereits vielfältigen musikalischen Erfahrungen schon früh bewusst, dass Musik, in welcher Form auch immer, einen wichtigen Teil in meinem Leben einnehmen sollte.
Im Nachhinein betrachte ich meine anfängliche Falschannahme an sich als einen geeigneten Vergleich zu meiner jetzigen Tätigkeit: zwar hantiere ich nicht meisterlich mit echten Tonmineralen, doch besteht meine Aufgabe – neben vielen anderen – auch darin, mit verschiedenstem musikalischen „Rohmaterial“ und einer großen Palette an technischem Equipment, mit noch ‚ungeschliffenen‘ bis hin zu bereits stark ‚ausgeformten‘ Musikern zu arbeiten, eine ausgewogene Mischung aller vorhandenen und am Prozess beteiligten Ressourcen zu finden und diese in eine passende Form zu bringen.

Der Studiengang Tonmeister, den in an der HfM Detmold 2011 begonnen habe, eröffnete mir eben diese ganzen Möglichkeiten, nämlich sich mit allen Facetten musikalischer Tätigkeit, sowohl künstlerisch als auch technisch tiefgründig und allumfassend auseinanderzusetzen.

Ich erhielt die großartige Chance verschiedensten Studio-, Live-, sowie auch Postproduktionen beizuwohnen und auch selbst in eigenverantwortlicher Tätigkeit erste grundlegende Erfahrungen zu sammeln – angeleitet von Profis auf den jeweiligen Gebieten; sei es vor oder hinter dem Mischpult.

Die auf meiner Homepage präsentierten Projekte sind Beispiele für meine vielfältige und für das Gesamtergebnis entscheidend mitwirkende Arbeit als Tonmeister.
Ich selbst sehe den Beruf als gleichwertigen Teil in einem großen Netzwerk, in dem ein ausgewogener, offener, ehrlicher und verlässlicher Austausch zwischen allen Beteiligten stattfindet. Ziel ist es, seine individuellen Ideen und Fähigkeiten mit einzubringen und mittels gemeinsamer Arbeit höchst mögliche Qualitätsstandards zu erreichen. Deshalb sehe ich mich selbst in meinem Beruf nicht als einen Einzelkämpfer, sondern versuche sogar – wenn Zeit und Budget es erlauben – weitere kreative Kollegen in meine diversen Projekte mit einzubinden.

Was die bereits problematisierte, traditionelle Berufsbezeichnung Tonmeister betrifft, habe ich mich für eine etwas weniger irreführende und meiner Ansicht nach treffendere Bezeichnung, nämlich die des Musikregisseurs, entschieden. Bei dieser wird nämlich neben einer reinen Tonproduktion auch das Medium der visuellen Präsentation mit einbezogen, was ich mir für meine Arbeit als einen ebenso wichtigen Schwerpunkt gesetzt habe. Denn, die optisch wahrnehmbare Ästhetik, egal ob Bild oder Video, gehört für mich neben der akustischen zum heutigen Alltag und kann als Bereicherung der Musikwelt angesehen werden.